Cornelsen Verlag GmbH

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Berlin, Germany

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Education, Media and Content, Any Industry

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1946

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PHP, Java, Symfony, Agile Methodologies, Structured Query Language (SQL)

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Work at Cornelsen Verlag GmbH

Als führender Anbieter für Bildungsmedien gestalten wir die Zukunft des Lernens in einem kollegialen Umfeld. Komm dazu – bewege etwas!

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Die Bildungsmedienbranche unterliegt derzeit einem spannenden Wandel, der auch unser Unternehmen stark prägt. Unsere derzeit größte Herausforderung besteht darin, dem zunehmenden Wunsch nach Individualisierung gerecht zu werden. Individuell bedeutet, für jedes Lernniveau, jede Schulform, Region, aber auch für jedes Medium das passende Produkt parat zu haben. Hier braucht es innovative Ideen, überraschende Konzepte und eine Qualität, die Kund*innen überzeugt.

Wir investieren verstärkt in digitale Formate, um unseren Zielgruppen die Bildungsmedien anzubieten, die sie sich wünschen. Die Verankerung neuer Prozesse und einer modernen IT-Infrastruktur hilft uns dabei. Gleichzeitig beschäftigen wir uns intensiv mit neuen Lehr- und Lernformaten. Unser Anspruch an Innovation gilt für digitale und klassische Bildungsmedien gleichermaßen. Mit herausragenden Mitarbeiter*innen sowie Autor*innen schaffen wir optimale Lehrmedien für unsere Kund*innen.

3 Fragen an… Karsten Brusch (Senior DevOp Engineer)

Karsten Brusch ist Senior DevOp Engineer bei Cornelsen. Er brennt für Strategie und IT-Architektur, arbeitet gern remote aus seinem Wohnwagen am See und freut sich auf neue Kolleg*innen in seinem Team. Er ist seit 10 Jahren bei Cornelsen. Nicht aus Trägheit, wie er sagt, sondern weil sich das Haus stets weiterentwickelt und in Sachen IT „state of the art“ ist. Bei „3 Fragen an..“ hat er uns erzählt, was den Job des DevOps aus- und spannend macht.


1. Was macht eigentlich ein DevOps Engineer bei Cornelsen?

Wir verantworten die Infrastruktur für alle öffentlichen Bildungsangebote des Cornelsen Verlags. Von Verfügbarkeit und Skalierung bis hin zu IT-Security. Also zum Beispiel treffen wir präventive Maßnahmen gegen Hacker-Angriffe. Wir begleiten aber auch unsere digitalen Bildungsplattformen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg und beraten und unterstützen die Entwicklungsteams bei den Themen Infrastruktur und Sicherheit sowie Automatisierung der Software-Entwicklung.

“Als DevOp Engineer konnte ich dazu beitragen, dass die Digitalisierung der Schule während der Pandemie im Eiltempo gut verläuft und niemand wegen technischer Probleme den Anschluss verliert. Ein großartiges Gefühl, wenn es funktioniert wie geplant.”

2. Mal ganz konkret: Wie macht ein DevOp Engineer wie du ganz konkret Bildung besser?

Das erste Beispiel, das mir da einfällt, ist der erste Corona-Lockdown im Frühjahr 2020. Da stiegen unsere Nutzungszahlen wegen der Schulschließungen über Nacht um ein Vielfaches. Da haben sich die Vorarbeit und Architektur-Überlegungen der DevOps-Engineer ausgezahlt und ich konnte dazu beitragen, dass die Digitalisierung der Schule während der Pandemie im Eiltempo gut verläuft und niemand wegen technischer Probleme den Anschluss verliert. Ein großartiges Gefühl, wenn es funktioniert wie geplant.

3. Wem möchtest du diesen Job ans Herz legen?

Cornelsen ist in der Softwareentwicklung state-of-the-art und bietet viel Freiraum Neues auszuprobieren. Meinen Fokus auf IT-Security finde ich sehr spannend und belebend (Stichwort „Ethical Hacking“). Als Senior DevOps Engineer kann ich mich bei Strategie und Architektur der IT einbringen. Ich konnte hier eine fachliche „Karriere“ machen und damit weiterhin das tun, wofür ich brenne. Und: Wir arbeiten agil mit einer vorbildlichen Lern- und Fehlerkultur und sehr vielen Weiterbildungsmöglichkeiten — und das nicht nur auf dem Papier, sondern täglich gelebt.









Lernen mit Schulbuch und App: Wie Künstliche Intelligenz Sprachenlernen unterstützt

Entscheidend für erfolgreiches Sprachenlernen ist das Sprechen. Aber in großen Klassen und mit nur wenigen Stunden Fremdsprachenunterricht pro Woche kommen die einzelnen Schüler*innen im Klassenraum nur selten dazu. Außerdem haben sie oft Hemmungen, sich in der fremden Sprache auszudrücken — auch weil sie so wenig Übung haben. Gibt es also eine andere Lösung zum erfolgreichen Sprachenlernen in der Schule? Ja. Mit einer sinnvollen Kombination von digitalen und analogen Lehrmitteln.

Seit zwei Jahren bietet der Cornelsen Verlag genau diese Kombination für den Englischunterricht an. Mit der App ChatClass passend zu allen Englischlehrwerken von der fünften bis zur zehnten Klassenstufe. Ein wichtiges Thema bei der Entwicklung und Optimierung der App ist Einsatz Künstlicher Intelligenz, kurz KI. Dabei geht es sowohl um die Möglichkeiten als auch um die Grenzen Künstlicher Intelligenz.

Künstliche Intelligenz als Motivationshilfe

ChatClass bietet zunächst bekannte Formate wie Vokabeltraining, Multiple Choice, Hör- oder Quizaufgaben. Die erste Besonderheit der App: Ihre Oberfläche ist bei der Zielgruppe bestens bekannt. Sie sieht nämlich aus wie eine Messenger-App. Die zweite Besonderheit: Die Schüler*innen werden zum freien Sprechen motiviert — und zwar in einem geschützten Umfeld, etwa zu Hause — und erhalten direktes Feedback. Sie können in ihren eigenen Worten auf bestimmte Fragen antworten. Die App gibt ihnen dafür lediglich einen Satzanfang, eine Reihe von Vokabeln, die im gesprochenen Text vorkommen sollten, und eine Mindestzahl an Wörtern vor. Dann können die Schüler*innen ihre Antwort aufzeichnen. Vor dem Absenden können sie die Aufzeichnung beliebig oft korrigieren. Das Feedback der App kommt umgehend. Doch kann KI tatsächlich ein intelligentes Feedback zu einer offenen Sprechaufgabe liefern?

Bislang ist noch zusätzliche Unterstützung durch menschliche Intelligenz notwendig. Dennoch ist das automatische direkte Feedback ein wichtiges Instrument für die Lernenden, auch wenn clevere Schüler schnell erkennen, dass sie die App überlisten können: Reihen sie nach dem gewünschten Satzanfang einfach Wörter sinnfrei aneinander, wird das Feedback trotzdem positiv sein, schließlich sind Parameter wie Satzanfang und Anzahl der Wörter erfüllt. „Wir haben von vornherein auf einen Dreiklang gesetzt“, erklärt Produktmanagerin Sandra Hestermann. „Es gibt erstens das automatische Feedback, was zunächst einmal dafür sorgt, dass Schülerinnen und Schüler überhaupt motiviert sind, zu sprechen und außerhalb des Unterrichts in einem sicheren Raum Sprechen monologisch zu üben. Zweitens gibt es ein Peer-Feedback der Mitschüler*innen — wenn es die Lehrkraft erlaubt. Und drittens kann sich die Lehrkraft jeder-zeit die Sprachaufnahme anhören und ein individuelles Feedback geben. Und so werden auch die Schummler auffliegen.“

Die Lehrkräfte in ihrer professionellen Arbeit unterstützen

Doch das Programm soll nicht auf diesem Level stehenbleiben. Sandra Hestermann gibt einen Ausblick: „Wir wollen von den Lehrkräften wissen, in welchem Bereich sie sich ein besseres Feedback wünschen. Eher bei Syntax, Grammatik oder Inhalt? Alles auf einmal geht nicht. Falls die Entscheidung auf Syntax fällt, dann wird die Künstliche Intelligenz entsprechend trainiert.“

Außerdem soll Ada, der aktuelle Kommunikations-Chat-bot der App, lernen, bessere Kommentare abzugeben. Da-mit wird den Lehrkräften eine bessere Voranalyse geliefert, auf die sie dann ihr individuelles Feedback aufsetzen können. „Individuelles Feedback ist das Kerngeschäft der Lehrkraft“, betont Sandra Hestermann. „Deswegen wollen wir immer wieder erörtern, was kann die Maschine an dieser Stelle leisten, was nicht? Damit wir etwas entwickeln, das die Lehrkräfte in ihrer professionellen Arbeit unterstützt.“

Aussprachetraining

Bereits zum kommenden Schuljahr gibt es eine weitere KI-gestützte Neuheit in der App. Dann können die Schüler*innen einen vorgegebenen Text aufzeichnen. Die KI analysiert ihre Aussprache und gibt ein zuverlässiges Feedback — schließlich ist sie auf diesen Text trainiert. Ein Tool, das zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt. Weil die Schüler*innen die Wörter und Sätze oft wiederholen, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erlangen, festigen sie sowohl ihren Wortschatz als auch die korrekte Aussprache. Gerade das Aussprachetraining kommt im Unterricht oft zu kurz. Dieses Tool wird zum Schuljahresbeginn für die Klassen 5 bis 7 bereitstehen und zum Jahreswechsel dann auch für die Klassen 8 bis 10.

Schulbuchautor*innen schreiben für beide Medien

Ebenso wie die App werden auch die Schulbücher weiterentwickelt. Das heißt, Schulbuchautorinnen berücksichtigen von Anfang an, wie sie aus jedem Medium das beste Potenzial schöpfen. Sandra Hestermann nennt ein Beispiel: „Das Thema Pronunciation Practise etwa berücksichtigen wir hervorragend in ChatClass. Es muss also kein kostbarer Platz auf Papier für entsprechende Übungen geopfert werden. Sprechkompetenz hingegen fördern wir intensiv im Schulbuch mit Situationen und Aufgaben, bei denen die Schüler*innen im Klassenzimmer dialogisch agieren müssen. Das kann kein Avatar leisten und nichts ersetzt Präsenzunterricht, in dem Schüler*innen in der Fremdsprache interagieren. Wir können aber gute Absprungstellen schaffen, in denen dialogisches Sprechen dann außer-halb des Klassenzimmers über monologische Sprechaufgaben trainiert wird.“

Noch ist der Einsatz von ChatClass im Englischunterricht nicht die Regel. Die Autor*innen müssen also darauf achten, dass sich die Aufgaben einerseits allein mit dem Buch umsetzen lassen und dass sie andererseits mit der App sinnfällig verknüpft sind. Aber wenn Fortbildungsangebote und gute Beispiele die Lehrkräfte ermutigen, analoge und digitale Lehrmittel zu kombinieren, werden Buch und App möglicherweise schon bald ganz selbstverständlich in Kombination eingesetzt. Schließlich geht es um besseres Lernen.



What the Hack? Unsere Top 5 Hackathon-Ideen

Im Herbst haben wir unternehmensweit zum Hackathon aufgerufen. Ganz unterschiedliche Teams trafen aufeinander, haben zusammen Ideen entwickelt und funktionierende Prototypen entworfen. Was dabei herausgekommen ist, macht uns richtig stolz auf unsere Mitarbeiter*innen. Diese fünf Top-Ideen haben es in die Endrunde geschafft.


Das Wort Hackathon ist eine Wortschöpfung aus den Worten “Hack” und “Marathon”). Ein “Hack” wird im Urban Dictionary auch als “a clever Work-Around” beschrieben. Das Wort Hackathon beschreibt also den Ansatz, in einer intensiven Work Session, dem Marathon, Lösungen oder Work-Arounds für Probleme zu finden. Meist ist der Hackathon eine kollaborative Soft- und Hardwareentwicklungs­veranstaltung, deren Ziel es ist, innerhalb der Dauer dieser Veranstaltung gemeinsam nützliche, kreative oder unterhaltsame Softwareprodukte herzustellen.

“Das Beste daran ist eigentlich, dass sich auf diese Weise Menschen begegnen, die normalerweise im Verlag kaum aufeinander treffen: Da kollaborieren dann Redakteur*innen mit Entwickler*innen, und es entsteht eine ganz eigene kreative Dynamik. Genau diese Mischung wollten wir erzeugen.” — Thomas Zier, Produktmanager und Jury-Mitglied des Hackathons.

Jede*r aus dem Cornelsen-Universum konnte teilnehmen: Entweder als schon bestehendes Team oder als Einzelperson, die einem Team beitreten konnte. In der Hackathon Week erarbeitete jedes der fünf Teams ein “minimal brauchbares oder existenzfähiges Produkt” (MVP). Dabei haben erfahrene Cornelsen-Kolleg*innen aus den Bereichen Design, Management und Software-Entwicklung unterstützt und beraten.


1. Idee: Schreiben lernen auf dem Tablet

Schreiben lernen ist wie zaubern lernen. Mit dieser App sollen Schüler*innen spielerisch das Schreiben lernen und Web Badges erlangen können. Abgestimmt auf die Lehrwerke zum Schriftspracherwerb bleibt die App erzählerisch in deren Welt und führt durch die Übungen. Sie bietet Tipps für die Schüler*innen, wenn diese nicht weiter wissen. Ein magisches Erlebnis.

Das Problem, das gelöst wird: Schreibenlernen am Anfang der Grundschulzeit wird bisher noch vielfach als notwendig echte Handarbeit — so richtig analog, zwingend auf Papier — gesehen, so das Hack-Team. Dabei bieten Hardware (Tablets, Digitalstifte) und Software (Schrifterkennung mit entsprechender Analytik) mittlerweile Möglichkeiten, die für alle Beteiligten erheblichen Mehrwert im Digitalen stiften könnten: Beim Schreibenlernen am Tablet könnten Kinder mit KI-Unterstützung direkteres, schnelleres Feedback bekommen und individueller gefördert werden. Lehrer*innen müssten nicht Schreibübungen einer ganzen Klasse einzeln sichten, korrigieren und Rückmeldungen geben/anleiten, sagt das Team, das aus Jana Habermann, Jessica Niest, Sabine Rosseck, Lisa Stöckel, André Suhr, Christian Vesterling und Elisabeth Wagner bestand.

“Gemeinsam mit Kolleg*innen von Wacom können wir im Hackathon einen Prototypen für einen solchen digitalen Schreiblehrgang bauen, indem wir ihre technologische Kompetenz mit unseren Produktideen und fachdidaktischer Expertise zusammenbringen.” — Statement des Schreiben-Teams

2. Idee: Interaktive Zeitleiste für Geschichte

Was war früher, der Dreißigjährige Krieg oder die Reformation? Was passierte eigentlich in anderen Teilen der Welt, als in Europa die Industrialisierung begann? Lernenden im Fach Geschichte fehle oft der Überblick, um Ereignisse und Entwicklungen zeitlich und geografisch einordnen zu können, so das Hack-Team. Einige Pages und Apps wie Zeitklicks oder History timeline machen hier schon Angebote, die jedoch meistens räumlich begrenzt, schwer handhabbar oder optisch wenig ansprechend sind.

Die Lösung: Eine schlanke App oder ein Feature auf cornelsen.de könnte das Navigieren entlang von Ereignissen auf einem Zeitstrahl ermöglichen und parallel verlaufende Entwicklungen visualisieren. So könnten sich Schüler*innen beispielsweise entlang einer Zeitleiste durch das 20. Jahrhundert navigieren und mithilfe von Videos, Audios, Bildern und interaktiven Übungen Geschichte erkunden.

„Mit der interaktiven digitalen Zeitleiste möchten wir ein multimedial angereichertes und intuitiv bedienbares digitales Tool sowohl an die Lehrer- als auch die Schülerhand geben, mit deren Hilfe Lehrkräfte erlebnisorientiert unterrichten und Schüler:innen die komplexen historischen Zusammenhänge aktiv, eigenständig und auf eigenem Niveau erschließen können — für mehr Spaß und Lernerfolg im Fach Geschichte.“ — Statement des Zeitleisten-Teams

Das Team bestand aus Mathias Bohm, Amélie Vernay, Andrea Margitics, Matthias Vogel, Alexander Heß-Gerth, David Gampe und Gregor Schlusche.


3. Idee: Das digitale Klassenbuch im Zeitgeist

In diesem Klassenbuch finden Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern eine Übersicht zu den aktuellen Fächern und zum Lernstoff. Lehrer*innen können ihre aktuelle Unterrichtsstunde digital archivieren und ihr Material hochladen. Auf diese Weise können Schüler*innen den Stoff im Nachgang wiederholen oder nachholen und Eltern den Lernstoff ebenfalls nachvollziehen und sich dazu austauschen (Homeschooling) bzw. Feedback anfragen.

“Wir wollen die beste Klassenbuch-Plattform bauen und die Bedeutung eines Klassenbuchs neu definieren.” — Statement des Klassenbuch-Teams

Was das Team in der Hack-Woche erreicht hat: Eine veritable API, ein ausgefeiltes UX, einen Prototypen und ein Pitch Deck. Das Team hat außerdem Ideen entwickelt, wie das Ganze im Cornelsen.de-“Ökosystem” funktionieren kann. Das Team bestand aus Heiko William Schmidt, Yonne Balke, Stephan Leuendorff, Sabrina Udhardt und Sebastian Kurt.


Idee 4: Der Cornelsen “Feedbackr”

Das Problem: Lehrer*innen verbringen viel Zeit damit, gleiches Feedback immer wieder zu geben. Eine schlaue Feedback-Funktion wäre, dass man jedes Feedback nur einmal eingeben muss, und sich das System merkt, welches Feedback zu welchen Fehlern passt. Dann kann die Lehrkraft beim gleichen Fehler anderer Schüler*innen das passende Feedback wiederverwenden, meint dieses Hack-Team. Warum wir den “Feedbackr” brauchen? Weil repetitive Korrekturarbeit langweilig, zeit- und nervraubend ist und wir diese Arbeit wirklich erleichtern können: Hohe Praxisrelevanz, gepaart mit Cutting-Edge-Technology! Das Team bestand aus: Andreas Solti, Fabian Roloff, Andrej Warkentin, Peer Schendel, Ralph Williams und Susanna Pietrzala.

“Neben großer Zeitersparnis und dem Vermeiden von viel Copy-Paste beim Korrigieren, können sich die Lehrkräfte in einer Korrektur-Community auch die Korrekturen freigeben, und sich dadurch sehr hilfreiche Korrekturen durchsetzen. Durch Netzwerkeffekte kann insgesamt die Qualität der Lehre gesteigert werden.” — Statement des Feedbackr-Teams


Idee 5: Die Hausaufgabenplanungs-App

Das Problem: Um effizient und effektiv lernen zu können, braucht der Mensch eine Vielzahl von Fähigkeiten und Strategien, die ein Leben lang wichtig bleiben. Zeitmanagement beispielsweise oder “richtiges” Lernen, damit wichtige Informationen lange im Gedächtnis bleiben und nicht nur bis nach der Klausur oder dem Jobinterview. Dem Hack-Team dieser Idee war wichtig, jedem Menschen zu ermöglichen, diese Fähigkeiten im eigenen Tempo und mit gesunder Motivation zu erlernen und so auch den Druck auf Familien und andere Pflegekräfte verringern.

Die Lösung kommt von diesem Hack-Team: Eine App, die Lernende unterstützt und Lehrende entlastet: Die Planungs-App verfügt über einen Kalender mit persönlichem und schulischem Termin. Dieser Kalender dient dazu, den Schüler*innen einen Überblick über ihren persönlichen Zeitplan zu geben. Für diejenigen, die mit dem “Lernen-lernen” beginnen, wird ein gesunder Hausaufgaben- und Lernplan angeboten, der auf diesem Kalender basiert, auf der durchschnittliche Zeit, die für diese Lerneinheit oder Aufgaben benötigt wird und eine Menge an Best-Practices. Nach und nach verändern sich die Coaching-Aufgaben der App, bekommen die Schüler*innen selbst die Kontrolle über ihre Lernplanung.

“Die Lernenden können ihren eigenen Lernprozess und Entscheidungen analysieren, werden zum Hauptakteur in ihrem eigenen Lernprozess und haben vor allem Spaß am Lernen.” — Statement des Hausaufgaben-Teams.

Hier kann man sich den Prototypen des Hausaufgabenplaners ansehen. Das Team bestand aus Pauline Windey, Viktoria Scharf, Birgit Schuster, Vivien Vondrák, Michael Monk und Julius Seltenheim.

Wir sind stolz auf unsere Kolleg*innen, auf ihre kreativen Ideen und die konkreten Ergebnisse, die sie in nur einer Hack-Woche erreicht haben. Hier ein kleiner Auszug aus den Stimmen der Jury Thomas Zier, Uwe Erpel und Matti Wachholz-Hausmann:



Drei Fragen an... Jana Wilhelmi (Team Lead Agile Coaching bei Cornelsen)

Eine gute Lernkultur und ein Miteinander auf Augenhöhe gehören ebenso zum Arbeitsalltag wie jede Menge Leidenschaft für agiles Arbeiten, ist Jana Wilhelmi überzeugt. Sie begleitet bei Cornelsen Entwicklungsteams als Agile Coach und spricht im Interview über ihre Erfahrungen.


Was machst du als Agile Coach bei Cornelsen?

Im Moment arbeite ich im Englisch-Core Team an den digitalen Produkten für das neue Englisch-Lehrwerk mit. Das ist zum einen spannend, weil es eine neue Art ist im Markt zu agieren und zum anderen, weil ich ein paar Dinge ausprobieren kann. Es sind ja viele Disziplinen, die hier gemeinsam und leidenschaftlich an einem Thema arbeiten. Die Reise hin zu einem agilen Unternehmen, was anpassungsfähig ist und schnell auf Veränderungen reagieren kann, ist spannend.

Wie zeigt sich eure Arbeit in den fertigen Produkten?

Wir arbeiten im Team und mit den Teams. Es geht vor allem um Kommunikation und Arbeitsprozesse. Deshalb wird man unsere Arbeit nicht im Produkt selbst sehen. Das ist ein bisschen wie bei einem Trainer — die Mannschaft bringt die Erfolge und Leistungen und der Trainer arbeitet im Hintergrund. Wir coachen die Teams. Die bauen dann tolle Produkte. Prinzipiell bieten wir als Coaches ein großes Spektrum an agilen Frameworks und Methodik an. Es geht bei allen diesen Frameworks und Arbeitsweisen immer darum, Transparenz herzustellen und dann zu lernen und sich zu verbessern. Egal ob in den Teams, bezüglich der Prozesse oder am Produkt.

Kann man eigentlich nur im IT-Bereich agil arbeiten?

Viele Bereiche arbeiten schon agil. OKR ist bspw. ein agiles Framework. Allerdings können wir nie so agil arbeiten wie ein kleines Startup. Das hieße nämlich, dass wir mit wirklichen minimalen und kleinen Projekten direkt in den Markt gehen. Die lassen sich aber kaum auf einer didacta zeigen oder würden nicht für den Unterricht zugelassen. Insofern hat das weniger etwas mit dem Arbeitsfeld zu tun, sondern mehr mit den Rahmenbedingungen in unserem Markt. Aber auch das wird sich ändern. Man kann Agilität immer anstreben. Es ist ja kein fixer, endgültiger Zustand, sondern ein Ziel, und eine Haltung, mit der man jeden Tag aufs Neue lernen und agieren kann.



Drei Fragen an… Damian Lasnia (Team Lead Web & Mobile)

Damian Lasnia ist unser Team Lead Web & Mobile und arbeitet in crossfunktionalen Teams mit unkonventionellem Führungsstil. In unserem Corporate Blog verrät er uns, wie das funktioniert.

Ihr arbeitet in einem crossfunktionalen Team und verzichtet dabei auf klassische Führungsstrukturen. Stattdessen entscheiden Teams autark und auf Augenhöhe. Wie kann man sich das vorstellen, Damian?

Business im Software-Markt kann sein volles Potenzial nur entfalten, wenn die verschiedenen Disziplinen in crossfunktionalen Teams grundlegende Entscheidungen gemeinsam und auf Augenhöhe treffen. Heißt: alle grundlegenden Entscheidungen können nur im Team getroffen werden, nicht außerhalb. Das Team arbeitet direkt mit dem Markt als Haupt-Stakeholder, im Gegensatz zu Haupt-Stakeholdern im Unternehmen selbst. Dadurch sind wir näher dran, effizienter und schneller.

Führen und Augenhöhe — wie geht das denn konkret zusammen?

In unserem Product Hub Team arbeiten wir mit einem Mindset, das sich von klassischen Führungsstilen unterscheidet: Führung im Netzwerk. Die Zusammenarbeit und das Commitment basiert in erster Linie auf der Ausrichtung an den Unternehmensprioritäten.

Diese Organisationsform ermöglicht kurze Entscheidungswege und ein gemeinsames Verständnis. Dafür braucht man im Team Denker, Macher und Netzwerker. Teams ohne Macher bleiben in der Theorie stecken und blockieren im schlimmsten Fall andere Teams. Teams ohne Denker machen im besten Fall nur zufällig das richtige. Ein Team ohne Netzwerker kann den Mehrwert eines erfolgreichen Projektes oder neuen Produktes nicht maximieren.

Welche Learnings und Tipps kannst du uns aus deiner crossfunktionalen Team-Erfahrung mitgeben?

Als erstes: „Leave your Ego at the door” — Respektiere alle anderen Disziplinen. Dabei hilft auch, auf gleiche Redeanteile in Meetings zu achten. Das funktioniert nicht nur in TV-Triellen.

Crossfunktionale Teams werden aus verschiedenen Disziplinen mit unterschiedlichen Mindests und Arbeitsweisen zusammengestellt. Das ist deren Stärke! Bedeutet aber auch, dass Konflikte entstehen können. Deshalb: Nehmt euch kontinuierlich, besonders am Anfang die Zeit für Team Building.

Und: Hab Vertrauen. Bevor Du andere verurteilst, denke daran: Jeder Mensch trifft stets die beste Entscheidung nach aktuell bestem Wissensstand und im Kontext einer spezifischen Situation.

Last but not least: Wenn wir begriffen haben, dass wir im Team höhere Leistungen erreichen können als alleine, dann ist es realistisch Potenziale zu entfalten. Alleine bist Du schnell, gemeinsam kommst Du weit.

Aus meiner Sicht können wir mit crossfunktionalen Teams die Teilhabe aller im Unternehmen und damit auch das Unternehmen selbst stärken.



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