Inside Stories

Go behind the scenes at leading tech companies.

6 days ago

#TeamFI

Bastian DegmayrNetzwerkadministrator Zentrale NetzplattformBastian ist Netzwerkadministrator in der Abteilung Zentrale Netzplattform am Standort Hannover. Er hat sein duales Studium in Wirtschaftsinformatik bei uns absolviert und ist nach dem Studium direkt in seiner Ausbildungsabteilug gestartet. Er erzĂ€hlt uns, wie das Team zusammen funktioniert, fĂŒr was er zustĂ€ndig ist und was er seinem jĂŒngerem Ich raten wĂŒrde. Wie Bastian seinen Freunden und Familie seinen Job erklĂ€rt und was ihn besonders motiviert, erfahrt ihr hier in seiner people story: https://lnkd.in/eYSrBP_x

#TeamFI
6 days ago

#TeamFI

Saarlin GopalasingamBusiness Analyst Nutzer- und Berechtigungsmanagement Saarlin ist Anfang 2024 zum #TeamFI als Business Analyst gestoßen. Er bringt viel Berufserfahrung mit und berichtet ĂŒber seinen Werdegang, einen Auslandsaufenthalt, seinen Bewerbungsprozess bei uns und die ersten Monate in der Finanz Informatik. Ganz besonders lobt er das Miteinander seiner Abteilung und seiner FĂŒhrungskraft. Er ist hochmotiviert und möchte neue Dinge anpacken - was fĂŒr ein Spirit! 😎 Die ausfĂŒhrliche Story findet ihr hier: https://lnkd.in/dACQxJzy

#TeamFI
6 days ago

#TeamFI

Wafaa HamdanSoftwareentwicklerin im Bereich Professional ServicesMut, Neugier und der Wille, Neues zu lernen – das beschreibt unserer Kollegin Wafaa Hamdan perfekt. ✹Sie erzĂ€hlt uns, wie sie ihren Weg von Syrien ĂŒber das Elektrotechnik-Studium bis hin zur Softwareentwicklung bei der FI gefunden hat. Heute bringt sie ihr Wissen und ihre Leidenschaft fĂŒr KI und Softwarelösungen in spannende Projekte ein und verwandelt komplexe Ideen in greifbare Lösungen. đŸ‘‰đŸœ Eine Geschichte ĂŒber VerĂ€nderung, Fortschritt und StĂ€rke. Die ausfĂŒhrliche Story findet ihr hier: https://lnkd.in/ebK2ajFB

#TeamFI
about 1 month ago

Top oder Flop: Unsere Young Talents haben entschieden ...

... und ihre ehrliche Meinung bei der unabhĂ€ngigen Befragung der Fair Company Initiative mit uns geteilt.Young Talents, das sind unsere Praktikantinnen und Praktikanten, Werkstudierende, Trainees, Azubis, Dual Studierende und Young Professionals. Alle waren zwischen Januar 2025 und Januar 2026 Teil unseres Teams.Die Ergebnisse zeigen, das unsere Kultur funktioniert und das Feedback macht uns stolz! 👉 Du stehst am Anfang deiner Karriere und möchtest wissen, welche Möglichkeiten dich bei uns erwarten? Schau gerne auf unserer Karriere-Website vorbei und entdecke unsere Einstiegsmöglichkeiten.

Top oder Flop: Unsere Young Talents haben entschieden ...
about 1 month ago

From coding to orchestrating

Developers are doing less coding than you think.What happens when AI stops assisting and starts acting?Agentic development is changing how software gets built. Instead of writing every line of code, developers increasingly define problems, set boundaries and guide AI systems that can execute and improve on their own.In this article, Viktor Van Steenweghen shares how his role is evolving in practice. From running multiple AI agents in parallel to focusing more on orchestration than execution, his experience offers a clear view of where development is heading.The biggest shift is not technical, it is mental.Explore how the role is changing: https://lnkd.in/euhTJy7X

From coding to orchestrating
about 2 months ago

Auf den Schultern von Riesen

Ernst Weichselbaum starb am 27. Dezember 2024, zwei Tage nach Weihnachten. Er wurde 80 Jahre alt. Der österreichische Berater, Philosoph und Pionier zeitorientierter Arbeitssysteme hinterließ ein Werk, das fast niemand in der Softwareentwicklung gelesen hat. Er hinterließ zudem den OK-Punkt – ein Konzept, das mehr als sieben Jahrzehnte nach Taiichi Ohnos ersten Experimenten bei Toyota endlich den Weg in den Bereich gefunden hat, in dem es am dringendsten benötigt wird.In diesem Artikel geht es um die Linie, die von Toyota City in den 1950er Jahren ĂŒber Wien in den 1980er Jahren bis hin zum OK Point fĂŒhrt, wie wir ihn heute kennen: den tĂ€glichen Austausch zwischen Konzeptentwicklern und Umsetzern im Herzen der zeitorientierten Softwareentwicklung. Es geht auch darum, warum diese Linie 70 Jahre gebraucht hat, um uns zu erreichen, und warum es wichtig ist, dass wir anerkennen, auf wessen Schultern wir stehen.Die Entdeckung in Toyota CityTaiichi Ohno wurde 1912 in Dalian an der mandschurischen KĂŒste geboren. Er trat als junger Ingenieur bei Toyota Spinning and Weaving ein und wechselte 1943 zur Toyota Motor Company. In den folgenden drei Jahrzehnten entwickelte er – fast im Verborgenen – das, was spĂ€ter als „Toyota-Produktionssystem“ bekannt werden sollte: eine Reihe von Methoden, die so radikal waren, dass westliche FĂŒhrungskrĂ€fte, die Toyotas Fabriken besichtigten, jahrelang mit dem Eindruck zurĂŒckkehrten, ihnen entginge etwas. Und das tat es auch.Das, was ihnen fehlte, war einfach zu beschreiben, aber fast unmöglich zu verinnerlichen. Ohno hatte die grundlegende Annahme der industriellen Produktion auf den Kopf gestellt. Im Westen ging man davon aus, dass die KapazitĂ€t feststeht – man hat seine Maschinen, seine Arbeiter, seine Arbeitszeiten – und die Lieferzeit schwankt um diese herum. Steigt die Nachfrage, werden die Warteschlangen lĂ€nger, die Kunden warten. Sinkt die Nachfrage, stehen die Maschinen still, werden Arbeiter entlassen. Die KapazitĂ€t ist die Konstante; die Zeit ist die Variable.Ohno tat das Gegenteil. Er legte die Zeit fest und ließ die KapazitĂ€t schwanken. Er konzipierte Toyota so, dass die Produktion mit gleichmĂ€ĂŸigen, zuverlĂ€ssigen Lieferungen – der berĂŒhmten Taktzeit – auf die Kundennachfrage reagierte und sich die KapazitĂ€t des Systems selbst anpasste, um diesen Rhythmus aufrechtzuerhalten. Wo sich die KapazitĂ€t nicht anpassen ließ, gestaltete Ohno sie so, dass sie umgestaltet werden konnte. Multifunktionale Mitarbeiter. Schnellwechselwerkzeuge. Kleine LosgrĂ¶ĂŸen. Pull statt Push. Das Ergebnis war in den 1970er Jahren ein Fertigungssystem, das Autos in einer QualitĂ€t und zu Kosten produzieren konnte, mit denen westliche Autohersteller nicht mithalten konnten, ohne die zugrunde liegende Philosophie zu kopieren. Die meisten von ihnen versuchten, nur die Ă€ußeren Merkmale zu kopieren – die Kanban-Karten, die Andon-SchnĂŒre – und scheiterten.Ohno hat die grundlegende Erkenntnis aller Zeitorientierung erkannt: Die Welt schwingt. Die Nachfrage schwingt. Die Jahreszeiten schwingen. Die Erde schwingt. Arbeitssysteme aufzubauen, die so tun, als wĂ€re dies nicht der Fall, bedeutet, gegen die Physik zu arbeiten. Arbeitssysteme aufzubauen, die mit der Welt schwingen, bedeutet, mit ihr zu arbeiten.Der Philosoph, der die Fackel trugOhno war ein Praktiker. Er war zudem, allen Berichten zufolge, ein schwieriger Mensch – direkt, unverblĂŒmt und intolerant gegenĂŒber der ausweichenden Sprache, die den Großteil des Managementdenkens umgibt. Er verfasste drei BĂŒcher, von denen eines ins Englische ĂŒbersetzt wurde. Er starb 1990, nachdem er miterlebt hatte, wie das Toyota-Produktionssystem weltberĂŒhmt und fast ĂŒberall missverstanden wurde.Etwa zur gleichen Zeit, als westliche Berater damit beschĂ€ftigt waren, TPS in „Lean Manufacturing“ umzuwandeln – eine freundliche, vermarktbare, etwas entschĂ€rfte Version von Ohno’s Werk –, war in Österreich ein Denker ganz anderer Art am Werk. Ernst Weichselbaum war ein Berater, der Jahrzehnte in produzierenden Unternehmen verbracht hatte, wo er mit den von Ohno entwickelten Systemen arbeitete, dabei aber andere Fragen zu ihnen stellte. Weichselbaum war ein Philosoph im Ă€lteren Sinne des Wortes: jemand, der versuchte, die Prinzipien hinter der Praxis zu verstehen, und nicht jemand, der diese Praktiken in Schulungen verpacken wollte.Weichselbaums einzigartiger Beitrag, auf den wir bei TOSD tĂ€glich zurĂŒckgreifen, war der „OK-Punkt“. In seiner ursprĂŒnglichen Formulierung befand sich der OK-Punkt an der Schnittstelle zwischen Kunde und Lieferant. Es war der Moment der Einigung – konkret, bezeugt, oft physisch –, in dem ein Projekt von der Konzeptphase, in der die Anforderungen noch verhandelbar waren, in die Umsetzungsphase ĂŒberging, in der dies nicht mehr der Fall war. Vor dem OK-Punkt konnten beide Seiten noch darĂŒber sprechen, wie die Arbeit aussehen sollte. Danach verlagerte sich das GesprĂ€ch darauf, ob die Arbeit wie vereinbart ausgefĂŒhrt wurde. Der OK-Punkt war der Moment, in dem Transparenz unvermeidlich wurde: nicht, weil jemand sie erzwang, sondern weil das Überschreiten dieses Punktes beide Parteien an dieselbe gemeinsame Definition von „fertig“ band.Weichselbaum erkannte, was Ohno erkannt hatte – dass der Wert der Zeitorientierung nicht in der Geschwindigkeit liegt, sondern in der Disziplin, die die Zeitorientierung schafft. Doch er dehnte Ohnos Erkenntnis nach innen aus, vom Fließband hin zum GesprĂ€chsgeschehen. Der OK-Punkt ist eine zeitliche Struktur, die in einer Beziehung zwischen zwei Parteien existiert. Das ist auch der Grund, warum sich Zeitorientierung anders anfĂŒhlt als Lean: Lean versucht, Verschwendung zu beseitigen, Zeitorientierung versucht, Rhythmus zu gestalten.Weichselbaum widmete seine Karriere der EinfĂŒhrung von Zeitorientierung in Unternehmen, die noch nie von Toyota gehört hatten. Er arbeitete mit produzierenden Unternehmen zusammen, aber auch mit Organisationen im Bereich der Wissensarbeit. Er verfasste nur wenige Schriften. Das meiste, was wir ĂŒber sein Denken wissen, stammt von den Menschen, die er beeinflusst hat – darunter Niels Pflaeging, der den kĂŒrzlich erschienenen Band „What would Ernst Weichselbaum do?“ herausgegeben hat und der mehr als jeder andere dafĂŒr gesorgt hat, dass Weichselbaums Name nicht in derselben AnonymitĂ€t verschwindet, die so viele von Ohno’s tatsĂ€chlichen Mitarbeitern umgab.Die 70-jĂ€hrige LĂŒckeHier ist die Frage, die uns beschĂ€ftigt hat, wĂ€hrend wir TOSD aus diesem Erbe aufgebaut haben: Warum hat es 70 Jahre gedauert, bis die Zeitorientierung die Softwareentwicklung erreicht hat?Die ehrliche Antwort lautet: Die Softwareentwicklung hat sich dagegen gewehrt. Sie hat sich aus GrĂŒnden gewehrt, die bei nĂŒchterner Betrachtung wenig schmeichelhaft sind. Der erste und am weitesten verbreitete Grund war die Überzeugung, dass Software Kunst sei. Durch diese Einordnung in den Kunstkontext fĂŒhlte sich jeder Versuch, der Entwicklung eine zeitliche Struktur zu geben, wie ein Verstoß gegen die kreative IntegritĂ€t an. Außerdem entband sie die Branche bequemerweise von der Disziplin, die andere Bereiche des Ingenieurwesens lĂ€ngst akzeptiert hatten. Die kapazitĂ€tsorientierte Herangehensweise mit ihren langen Planungshorizonten und ihrer Toleranz gegenĂŒber TerminĂŒberschreitungen passte perfekt zu einer Praxis, die im Kunstkontext verortet war. Die zeitorientierte Herangehensweise tat dies nicht.Der zweite Grund war, dass die frĂŒhe Agile-Bewegung um das Jahr 2001 herum die eine HĂ€lfte von Ohno’s Erkenntnis aufgriff und die andere HĂ€lfte verwarf. Das Agile Manifest und die Methoden, die sich darum herum entwickelten – Scrum, dann Kanban, dann die Skalierungs-Frameworks – ĂŒbernahmen den „Small-Batch“-Ansatz aus Lean und nannten ihn „Iteration“. Aber sie behielten die KapazitĂ€tsorientierung als zugrunde liegenden Rahmen bei. Ein Scrum-Team hat eine feste KapazitĂ€t, ausgedrĂŒckt in Story-Points, von der angenommen wird, dass sie stabil ist. Sprints kommen und gehen; was schwankt, ist das, was in sie hineinpasst. Das ist die Wand, die mit einer anderen Farbe gestrichen wurde. Ohno hĂ€tte darin keine Zeitorientierung erkannt.Der dritte Grund war soziologischer Natur. Zeitorientierung fĂŒhrt zu einer Dezentralisierung der Macht. Sie lĂ€sst sich nicht mit der dichten Schicht von Vermittlerrollen – Product Owner, Scrum Master, Agile Coaches, Projektmanager, Architekten im Titel – vereinbaren, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten rund um die Softwareentwicklung gebildet hat. Eine ganze Branche hat sich um die Aufrechterhaltung dieser Rollen herum organisiert. Zeitorientierung bedeutet unter anderem das Verschwinden dieser Branche. Wie zu erwarten war, hat die Branche diese Entwicklung nicht gerade begeistert aufgenommen.Der vierte und vielleicht entscheidende Grund war, dass KI die Rechnung verĂ€ndert hat. Bevor KI-Assistenten ins Spiel kamen, war der Aufwand beim Tippen von Code so groß, dass die KapazitĂ€tsorientierung vorgeben konnte, das richtige Modell zu sein. Sobald die KI den Aufwand fĂŒr das Tippen auf nahezu null senkte, verlagerte sich der Engpass. Er verlagerte sich zum Denken – zur PrĂ€zision dessen, was gebaut wird, bevor es gebaut wird. Ein Bereich, in dem der Engpass die PrĂ€zision ist, ist ein Bereich, der einen OK-Punkt benötigt. Die Software hatte schließlich keinen Ort mehr, an dem sie sich verstecken konnte.Die Übertragung auf TOSDIm White Paper Nr. 26 beschreiben wir den „OK-Punkt“ in der Softwareentwicklung. Die Übertragung von Weichselbaums „Kunde-Lieferant-Nahtstelle“ ist nicht metaphorisch gemeint: Die Struktur ist dieselbe, nur die Parteien sind andere. In TOSD ist der „OK-Punkt“ die Nahtstelle zwischen Konzeption und Realisierung. Der Konzeptionist ĂŒbernimmt die Rolle der konzeptionellen Seite; der Realisierer ĂŒbernimmt die Rolle der realisierenden Seite. Der Handschlag ist ein tĂ€gliches Ritual, kein vertragliches, aber der zugrunde liegende Mechanismus – es wird eine Einigung erzielt, die Einigung wird bezeugt, die Arbeit ĂŒberschreitet eine Schwelle – entspricht dem, was Weichselbaum beschrieben hat.Wir haben auch den von Ohno entdeckten Rhythmus fast unverĂ€ndert ĂŒbernommen. TĂ€gliche Portionen sind die Kadenz des Fließbandes in der Softwareentwicklung. Die Zeitbox der Realisierung (ein, zwei oder drei Tage) ist die kleine Charge. Das TTEO-Prinzip – „Talk To Each Other“ (Miteinander reden) – ist die Andon-Schnur, an der jederzeit gezogen wird, wenn etwas nicht stimmt. Das Zellstruktur-Design ist in vielerlei Hinsicht die Philosophie der vielseitig qualifizierten ArbeitskrĂ€fte, angewandt auf eine gesamte Organisation. Das sind keine ZufĂ€lle. Es sind die strukturellen GrundsĂ€tze jedes zeitorientierten Arbeitssystems, ĂŒbertragen auf einen Bereich, den Ohno nie gesehen hat und den Weichselbaum sich erst zu erahnen begann.Warum die Tradition wichtig istEs wĂ€re einfach und verlockend, TOSD als etwas Neues darzustellen. Aus marketingtechnischer Sicht ist es das auch. Aus intellektueller Sicht ist es jedoch der jĂŒngste Ausdruck eines 70-jĂ€hrigen Projekts. Ich halte diese Unterscheidung aus mindestens drei GrĂŒnden fĂŒr wichtig.Erstens verschafft die Tradition jedem, der TOSD anwendet, Zugang zur umfassenderen Fachliteratur. Wenn Sie sich damit schwertun, wie die KapazitĂ€t in Ihrer Organisation schwanken sollte, mĂŒssen Sie die Antwort nicht von Grund auf neu erfinden – Ohno hat diese Frage bereits ausfĂŒhrlich fĂŒr einen Bereich beantwortet, der schwieriger ist als der Ihre. Wenn Sie sich damit schwertun, wie sich der „OK-Punkt“ in der Praxis anfĂŒhlt, können Sie Weichselbaum lesen und seine ursprĂŒngliche Formulierung nachschlagen. Die Menschen von diesem Erbe abzuschneiden, indem man so tut, als sei TOSD im Oktober 2025 erfunden worden, wĂŒrde die Praxis verarmen lassen.Zweitens schĂŒtzt die Herkunft vor der hĂ€ufigsten Fehlerquelle neuer Methoden, nĂ€mlich der stillschweigenden WiedereinfĂŒhrung alter Annahmen. Die Zeitorientierung wurde sieben Jahrzehnte lang kontinuierlich abgelehnt, neu interpretiert und wieder vereinnahmt. Die Kenntnis der Geschichte hilft Ihnen, die Muster zu erkennen, wenn sie bei TOSD auftreten. Und das werden sie.Drittens, und das ist das Wichtigste: Diese Tradition mahnt uns zur Demut. Ohno starb, bevor er erleben konnte, dass seine Arbeit richtig verstanden wurde. Weichselbaum starb, bevor er erleben konnte, dass seine Arbeit in Software Einzug hielt. Das Mindeste, was wir tun können, um diese Linie um ein weiteres Segment zu verlĂ€ngern, ist, die Menschen zu nennen, deren Erkenntnisse wir in die Praxis umsetzen. Das Whitepaper Nr. 26 ist Weichselbaum gewidmet. Das Whitepaper Nr. 27 ist Ohno gewidmet. Jeder, der TOSD nutzt, hĂ€lt – ob er es weiß oder nicht – diese Linie ebenfalls am Leben.Wir hoffen, dass zukĂŒnftige Praktiker sie weiter ausbauen werden. Ich hoffe, dass jemand im Jahr 2050 auf unsere heutige Darstellung zurĂŒckblicken und sie als primitiv empfinden wird – nicht, weil sie falsch war, sondern weil sieben Jahrzehnte weiterer Arbeit sie so erscheinen lassen. So funktionieren schließlich Traditionen.Erfahren Sie mehr ĂŒber TOSD: https://timeoriented.dev

Auf den Schultern von Riesen
about 2 months ago

Strong team performance — the first joint B2Run for the synava group

Software development is about solving challenges together. The B2Run Karlsruhe offered a different kind of challenge: a 5.5 km running course through Karlsruhe.Runners from IT-Choice Software GmbH, medavis GmbH, and synava came together as one synava group team. All with different roles, different expertise and experience. The 5.5 km course wasn’t about finishing times. It was about collaboration, mutual support, and the energy that comes from working toward a shared goal.Moments like these remind us that strong teams are built not only through projects, but through shared experiences.One of the highlights: after the run, there was plenty of time to connect, celebrate together, and enjoy the great atmosphere at the team tent - all with perfect weather ☀ and lots of positive energy.For us, events like these matter. They create connections across teams, strengthen relationships, and remind us that behind every successful software solution is a group of people who enjoy achieving great things together.

Strong team performance — the first joint B2Run for the synava group
about 2 months ago

Vielfalt entfalten. Happy Pride 2026!

Pride Month bei der ING bedeutet mehr als Flagge zeigen. 🌈 🧡 FĂŒr uns sind Diversity, Inclusion & Belonging keine Buzzwords, sondern gelebter Bestandteil unserer Kultur. Sie sind Teil unserer Haltung und prĂ€gen unser tĂ€gliches Miteinander: ing.de/miteinandersUnser Ziel ist eine Unternehmenskultur, in der alle bei der Arbeit sie selbst sein können. Niemand soll Energie damit verschwenden mĂŒssen, sich zu verstellen, oder das GefĂŒhl haben, einen Teil von sich verstecken zu mĂŒssen.Zeigs uns und werde Teil der ING: Wir sind auf der Suche nach diversen Köpfen, die uns vielfĂ€ltiger und bunter machen. Wenn Vielfalt und Inklusion auch Teil Deiner Haltung sind, dann haben wir vielleicht genau den Job, der zu Dir passt: Karriere bei der ING.

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2 months ago

Spring IO 2026

Inspiration, Innovation und jede Menge Tech-Insights!Wir waren mit einem Team der tree-IT GmbH auf der Spring I/O in Barcelona — einer der spannendsten Konferenzen rund um moderne Softwareentwicklung, Cloud, AI und Java-Technologien.Neben spannenden Talks und technischen Deep Dives konnten wir viele neue Impulse fĂŒr unsere Projekte und Produkte mitnehmen.Danke an die Community, die Speaker und alle spannenden GesprĂ€che vor Ort #SpringIO #SoftwareEngineering #Java #SpringBoot #AI #Cloud #DevOps #treeIT #DesignBuildShip

Spring IO 2026
2 months ago

Turn your backend into an MCP server without writing MCP server code

Graftcode is coming to WeAreDevelopers as a Bronze Partner, and you can attend our workshops on Day 0 and visit us in Hall A, opposite Stage 11.With Graftcode Gateway, developers can expose backend methods directly to LLM agents through MCP - without adding a separate MCP layer, wrapper file, decorators, or protocol-specific code.Run your application with Graftcode Gateway, and it automatically detects your public backend methods and exposes them as tools that agents can call. Your business logic stays clean. Your code does not need to know it is being used by an LLM agent.One of our users recently wrote about this exact experience: after removing 30 lines of MCP server code, their Claude Desktop agent still worked.The reason is simple: Graftcode Gateway handles the MCP exposure outside your application code.We believe this is the right direction for agent-ready software:less boilerplate, fewer duplicate interfaces, and one clean source of truth - your actual backend code.Meet us at our booth and see how Graftcode lets LLM agents talk to your code directly.

Turn your backend into an MCP server without writing MCP server code
2 months ago

React Memory Leaks: How to Find Them, Fix Them, and Prevent Performance Issues

What causes memory leaks in React apps?A React memory leak happens when your app keeps references to data, DOM nodes, or processes that should have been cleaned up. Over time, memory usage grows, performance drops, and longer sessions may end in a crashed tab.In most cases, leaks don’t come from a single bug. They come from small things that accumulate as components mount and unmount.Common causes of memory leaks in ReactThese are the patterns developers run into most often:Event listeners not removed — attached to window or document, but never cleaned up after unmount.Timers still running — setInterval or setTimeout continues executing after the component is gone.Unclosed subscriptions — WebSockets, data streams, or observables continue pushing updates in the background.Closures holding large data — functions retain references to variables from outer scope, preventing the garbage collector from reclaiming memory.Async updates after unmount — a request resolves and calls setState on a component that no longer exists.Missing disposal in third-party libraries — some rendering engines (WebGL, WebAssembly, charting libraries) require explicit .dispose() or .delete() calls.How to fix memory leaks in ReactMost React memory leaks are solved the same way: clean up side effects properly.If you use useEffect, anything that creates a side effect should also remove it:useEffect(() => { const interval = setInterval(() => { updateData(); }, 1000); return () => { clearInterval(interval); };}, []);The rule is simple: If your effect starts something, it should also stop it.How to detect memory leaks in React1. Use Chrome DevTools (Memory tab)Take a Heap Snapshot as a baselineTrigger the behaviour (e.g. navigate, mount/unmount components)Force garbage collectionTake a second snapshotCompare the twoFocus on:Objects that increase but don’t go awayDetached DOM nodes (elements no longer in the UI but still in memory)2. Use the Performance tabA healthy app → memory rises and dropsA leaking app → memory rises and never fully dropsReact memory leak checklist (quick audit)Do all useEffect hooks return cleanup functions where needed?Are event listeners removed on unmount?Are timers cleared?Are WebSocket or stream connections closed?Are requestAnimationFrame loops cancelled?Are fetch requests aborted when components unmount?Are large datasets scoped correctly?Do third-party libraries provide a dispose/delete method — and are you calling it?Are you preventing state updates on unmounted components?Have you compared heap snapshots before and after reproducing the issue?Why memory leaks get worse in data-heavy appsIf your app handles large or real-time datasets, leaks become more noticeable.Some libraries keep large datasets in JavaScript memory. If references persist, the garbage collector cannot reclaim that memory.At that scale, memory management isn’t just an implementation detail — it’s part of your architecture.In short:Most React memory leaks come from uncleaned side effects in useEffectThe common causes are listeners, timers, subscriptions, and async updatesUse Heap Snapshots in Chrome DevTools to confirm leaksData-heavy apps amplify the problemA simple cleanup habit prevents most issuesMemory leaks are rarely mysterious. They’re usually leftover work that never got cleaned up.React won’t manage that for you — but once you know where to look, leaks are predictable and fixable.

React Memory Leaks: How to Find Them, Fix Them, and Prevent Performance Issues
3 months ago

WPF vs Avalonia: Which Should .NET Developers Choose in 2026?

For .NET desktop developers, the choice between WPF and Avalonia depends mainly on platform strategy.WPF is still a strong choice for Windows-only enterprise applications. It is mature, stable, deeply integrated with the Windows ecosystem, and supported by years of Visual Studio tooling, documentation, third-party controls, and production use.Avalonia is designed for modern cross-platform .NET desktop development across Windows, macOS, and Linux. It uses Skia and multi-backend rendering, giving developers more flexibility when applications need to run beyond Windows.For new cross-platform applications, Avalonia UI can be a strong option. It feels familiar to XAML developers while offering broader platform reach.For teams with existing WPF applications, Avalonia XPF is especially relevant. It is a commercial WPF compatibility layer built on Avalonia that allows existing WPF apps to run on macOS and Linux with minimal code changes.For advanced data visualization, the UI framework is only part of the stack. Real-time telemetry, financial dashboards, scientific applications, and other data-intensive systems often depend more on the rendering engine than the windowing framework.SciChart supports both WPF and Avalonia XPF, helping developers maintain high-performance, real-time data visualization while choosing the platform strategy that fits their application.In short:Choose WPF if you are Windows-first and need maturity, tooling, and proven enterprise stability.Choose Avalonia UI for new cross-platform .NET desktop applications.Choose Avalonia XPF if you need to move an existing WPF application beyond Windows with minimal code changes.Read the full technical blog:https://www.scichart.com/blog/wpf-vs-avalonia/

WPF vs Avalonia: Which Should .NET Developers Choose in 2026?
3 months ago

#WellbeING: Sicherheit und Gesundheit bei der ING – auch mental!

Kein Tabu um mentale Gesundheit am Arbeitsplatz. Lasst uns darĂŒber sprechen. 🧡Zum 🌍 Welttag fĂŒr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz positionieren wir uns fĂŒr Dich mit mehr als ergonomischen StĂŒhlen und Tischen. Überlastung, Stress und Erschöpfung sind nicht immer sichtbar – und gerade deswegen möchten wir darĂŒber sprechen.Bei der ING Deutschland unterstĂŒtzen wir mit Formaten wie Selbsthilfeangeboten zu Stress, Trauer und Burnout, einem Gesundheitsbudget, prĂ€ventive Coachings zu Resilienz sowie Ersthelfende fĂŒr psychische Gesundheit.Denn: Jede 5. Person erlebt im Laufe ihres Lebens eine psychische Erkrankung wie Depression, Burnout oder Angststörung.Du möchtest mehr ĂŒber unsere WellbeING-Initiative erfahren? Auf unserer Karriereseite findest Du alle unsere löwenstarken Benefits 🩁

#WellbeING: Sicherheit und Gesundheit bei der ING – auch mental!
3 months ago

Which JavaScript Chart Library is Fastest? We Benchmarked 8 of Them.

Developers evaluating charting libraries for high-performance applications ask the same question: which one actually holds up under real data loads?We built an open-source benchmark to find out.What is Chart Bench?Chart Bench is an open-source JavaScript chart performance benchmark suite that stress-tests popular charting libraries across 13 test cases - including line, scatter, heatmap, candlestick, 3D surface, and multi-chart scenarios.It measures:Frames per second (FPS)Time to first render (init time)Memory usageData ingestion rate (points/sec)The benchmark is designed to simulate extreme workloads: millions of data points, real-time streaming, and multiple charts on screen.It runs locally on your hardware, logs results, and allows JSON export for sharing or comparison.Clone and run it:https://github.com/abtsoftware/javascript-chart-performance-test-suiteLibraries TestedSciChart.jsLightningChart.js (v4 + v8)Plotly.jsHighchartsChart.jsApache EChartsuPlotChartGPUWhat It MeasuresFPS under increasing data loadsTime to first render (ms)Memory usage (JS heap)Data ingestion rate (points/sec)Failure conditions: hangs, freezes, crashesOne Number Worth KnowingIn internal benchmark runs, SciChart.js reached ~40 million data points per second ingestion rate and led in FPS across a majority of tested scenarios on a range of hardware.Full results - across multiple hardware configurations from high-end GPUs to low-power devices - are published here:https://www.scichart.com/blog/chart-bench-compare-javascript-chart-libraries/SciChart is a high-performance charting library for JavaScript, WPF, iOS, and Android, designed for real-time, large-scale data visualisation using GPU-accelerated rendering. https://www.scichart.com

Which JavaScript Chart Library is Fastest? We Benchmarked 8 of Them.
3 months ago

Muss ein Karriereweg wirklich geradlinig sein? Nö!

Bei uns muss eine Karriere kein vorgezeichneter Weg auf einer Treppe mit klar markierten Stufen sein. Du entscheidest, was Du aus unseren Angeboten und Deinen Möglichkeiten machst – und ob Du ĂŒberhaupt auf eine Treppe kraxeln möchtest. Sanja hat bei uns als Praktikantin angefangen und ist inzwischen Vice President Corporate Lending. Ihr Zita bringt es auf den Punkt: "Die Karriereleiter bei der ING ist, was Du daraus machst."Du bestimmst selbst, welche Schritte fĂŒr Dich sinnvoll sind, welche Richtungen Du einschlĂ€gst und wo Du bewusst Neues ausprobierst.Sanja ist nur ein Beispiel von vielen, die gezeigt haben: Karriere muss nicht planbar aussehen, um richtig gut zu sein. Am Ende zĂ€hlt, dass Du Deinen eigenen Kurs fĂ€hrst – auch wenn der mal eine Schleife dreht. 👉 Neugierig? Dann schau auf unserer Karriere-Seite vorbei. Vielleicht wartet Dein nĂ€chster Move schon dort: Karriere Website

Muss ein Karriereweg wirklich geradlinig sein? Nö!
3 months ago

Technoly - Lufthansa Premium Partner

A proud moment for Technoly! 🏆Last week, our Managing Directors Stephan and Alexander had the honor of accepting the Lufthansa Premium Partner award on behalf of our entire team - recognizing Technoly as one of the very first Premium Technology Partners worldwide.This makes Technoly one of the very first Lufthansa Premium Technology Partners worldwide. A clear, performance-based framework for the NDC ecosystem, where we earned points for NDC functionalities implemented, technical performance and engagement among other dimensions.

Technoly - Lufthansa Premium Partner
4 months ago

POTTHOFF + PARTNER develops software that makes a difference in Healthcare

Since 1985, POTTHOFF + PARTNER has been operating as an innovative software company in the healthcare sector. Deep expertise in healthcare and software development, and more than 190 successful installations reflect the high quality and reliability of our solutions.Digitalization offers significant potential to optimize clinical processes across both administrative and medical domains. As a specialist in clinical software, we create the technical foundation needed to standardize and streamline workflows in healthcare environments.With KOS, paper-based processes are transformed into efficient digital workflows, accelerating daily operations in clinics. Our mobile solutions already enable a wide range of tasks to be carried out digitally and on the move. Modern applications support staff across all departments—including medical care, therapy, diagnostics, and administration.The KOS | ME patient portal actively integrates patients into clinical processes, establishing a new level of connectivity and engagement.As part of the synava Group, we combine engineering depth with a broader healthcare IT ecosystem. We develop on a state-of-the-art stack—cloud-ready where it belongs, API-first by instinct—and we put AI to work where it truly moves the needle: faster iteration, sharper quality gates, and assistive intelligence that amplifies clinicians and staff while keeping accountability human. Together with experienced consultants and application specialists, we translate clinical and operational needs into thoughtful releases, clear interfaces, and user experiences that give on-site teams confidence—from documentation and billing to digitally supported workflows across the clinics.Why this matters in practiceWe do not build software in an ivory tower; we refine it in dialogue with clinical routine. That alignment reduces friction between departments, harmonizes how teams work, and turns improvement into something you can feel where it counts—for everyone who relies on KOS every day.More momentum. More intelligence. More impact.

POTTHOFF + PARTNER develops software that makes a difference in Healthcare
4 months ago

The future of Software Development is quite clear

Seeing Cursor 3 introduce a new agentic workflow really reinforces something we (and IT market) have been thinking about for a while:Developers are gradually becoming orchestrators.Not in the sense that they stop building, but in the sense that more of the job becomes guiding, reviewing, connecting, and shaping what agents produce.And we think that changes a lot about how we should write software.If developers are going to spend more time reading code generated by agents than writing every line themselves, then readability becomes much more important than before. The code has to be easy to follow, easy to reason about, and easy to verify.Honestly, the same is true for AI. The clearer the codebase is, the easier it is for agents to work inside it without creating unnecessary mess.That’s also one of the reasons we’re building Graftcode the way we are.We want code to stay focused on business logic, not get buried under all the complexity of how services talk to each other. When that communication layer is less intrusive, the result is simply easier to understand - both for developers and for AI.We think this will matter more and more over time.The future is probably not just developers writing code.It’s developers directing systems of agents.And in that world, clear code is a huge advantage.Check out link in the comment, and see how Graftcode can help you and AI focus on the business logic.

The future of Software Development is quite clear
4 months ago

Wo wir arbeiten

Unser BĂŒro ist ausgezeichnet!Unser BĂŒro wurde vom Callwey Verlag als einer der „Best Workspaces 2026“ ausgezeichnet und in das gleichnamige Jahrbuch aufgenommen. Damit gehört unser Pradtke HQ jetzt auch offiziell zu den herausragenden Arbeitsorten des Jahres 2026. FĂŒr uns ist diese Auszeichnung weit mehr als ein Designpreis. Sie bestĂ€tigt unsere Überzeugung, dass RĂ€ume nicht Kulisse sind, sondern ein integraler Bestandteil organisationaler Wirksamkeit. ArbeitsrĂ€ume prĂ€gen Verhalten, Zusammenarbeit und Kultur.Unser BĂŒro sieht nicht nur gut aus, sondern fĂŒhlt sich auch so an: Es gibt uns viel Raum fĂŒr kollegiale Kommunikation, konstruktive Konzentration, fĂŒr unsere Kunden und fĂŒr Kulinarik. Denn alle, die im BĂŒro sind, begegnen sich jeden Tag bei einem gemeinsamen Mittagstisch, zu dem wir uns selbst einladen.

Wo wir arbeiten
4 months ago

TIME IS THE NEW FRAMEWORK

Wie TOSD die Softwareentwicklung revolutioniertInterview mit Sebastian Kubsch, CTO der Pradtke GmbHSebastian, du bist CTO der Pradtke GmbH und hast gemeinsam mit Niels PflĂ€ging den Entwicklungsprozess TOSD »erfunden.« Was steckt hinter »Time-Oriented Software Development?«Sebastian: TOSD ist ein radikal neuer Ansatz fĂŒr Softwareentwicklung, der Zeit als zentrale Ressource betrachtet – nicht im Sinne von Deadlines, sondern als integralen Bestandteil der Zusammenarbeit, Planung und Umsetzung. Statt klassischer ProjektplĂ€ne oder Sprint-Zyklen setzen wir auf konsequente Zeitorientierung, die den natĂŒrlichen Rhythmus von Arbeit, Teams und Organisationen berĂŒcksichtigt. Das fĂŒhrt zu mehr Klarheit, weniger Overhead und einer deutlichhöheren AnpassungsfĂ€higkeit.Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Nils PflĂ€ging und zur Entwicklung von TOSD?Sebastian: Niels und ich haben uns im Sommer 2024 im Rahmen unserer der Beta-Transformation bei Pradtke kennen und mögen gelernt. Wir teilen die Leidenschaft fĂŒr dezentrale, agile Organisationsformen. In vielen GesprĂ€chen haben wir festgestellt, dass »klassische« Softwareprozesse – auch so genannte »agile« Formen der Softwareentwicklung – oft nicht zu modernen, dynamischen Unternehmen passen. Aus dieser Erkenntnis heraus haben wir TOSD entwickelt – als Antwort auf die Herausforderungen, die wir selbst erlebt haben. Es war ein intensiver, kreativer Prozess, der Theorie und Praxis miteinander verbunden hat.Du bist als CTO bei Pradtke der Allererste, der jemals TOSD eingefĂŒhrt hat. Wie verlief die Implementierung und was waren die grĂ¶ĂŸten Learnings dabei?Sebastian: Die EinfĂŒhrung war ein spannender Schritt. Wir haben TOSD nicht einfach »ausgerollt«, sondern gemeinsam mit unseren Teams erarbeitet und angepasst. Das hat enorm geholfen, hohe Akzeptanz zu schaffen und zĂŒgig echte Wirkung zu erzielen. Besonders beeindruckt hat mich, wie schnell sich die Kommunikation verbessert hat – weniger Meetings, klarere Entscheidungen, mehr Fokus.Gleichzeitig hat sich die Geschwindigkeit der Entwicklung sofort drastisch erhöht. Ein zentrales Learning war: Wenn man den Menschen vertraut und ihnen die Zeit als Gestaltungsmittel bewusst macht, entstehen großartige Ergebnisse.Welche konkreten Vorteile hat TOSD schon jetzt fĂŒr eure Kunden gebracht?Sebastian: Unsere Kunden profitieren direkt von der höheren Reaktionsgeschwindigkeit und der besseren QualitĂ€t unserer Software. Durch die zeitbasierte Orientierung können wir schneller auf neue Anforderungen reagieren, ohne in Hektik zu verfallen. Das schafft Vertrauen und ermöglicht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe.Wie geht es mit TOSD weiter – intern bei Pradtke und darĂŒber hinaus?Sebastian: Wir entwickeln TOSD kontinuierlich weiter, gemeinsam mit unseren Teams –wir lernen immer noch jeden Tag, jede Woche dazu. Gleichzeitig möchten wir den Ansatz auch anderen Organisationen zugĂ€nglich machen – durch konkrete Angebote, Veröffentlichungen und vielleicht sogar ein Buch. Wir haben ein Forschungspapier zu TOSD veröffentlicht, außerdem haben wir die 1. Bochumer Konferenz fĂŒr Zeitorientierte Softwareentwicklung organisiert, die am 21. Mai stattfinden wird.Gleichzeitig arbeiten wir daran, ein internationales Team rund um TOSD zu formen und mehr Teams und Organisationen fĂŒr die Zeitorientierung zu gewinnen. So haben wir bereits Andreas Schlegel aus Baden-WĂŒrttemberg und Ernesto Corona aus Argentinien als Mitstreiter fĂŒr TOSD gewinnen können – unser Ansatz kommt noch in diesem Jahr nach SĂŒdamerika.Es ist viel los rund um die Zeitorientierung, aber es macht auch unglaublich viel Spaß.Was wĂŒrdest du anderen CTOs oder Softwareverantwortlichen raten, die sich fĂŒr TOSD interessieren?Sebastian: Mein Rat: Denkt Zeit neu. Betrachtet sie nicht als Gegner, sondern als VerbĂŒndete. TOSD ist kein starres Framework, sondern ein Denkansatz, der zur sich an eure RealitĂ€t der Wertschöpfung anpasst und viele Probleme von Steuerung, Arbeitsorganisation, QualitĂ€t und Kosten auflöst oder bearbeitbar macht.Wer bereit ist, die ĂŒbliche Illusion der Planbarkeit und Steuerbarkeit loszulassen und Entwickler:innen Vertrauen zu schenken, wird ĂŒberrascht sein, wie viel Potenzial in den eigenen Entwicklungsteams steckt.Mehr zur Zeitorientierten Softwareentwicklung (TOSD): www.timeoriented.devTickets fĂŒr die 1. Bochumer Konferenz fĂŒr Zeitorientierte Softwareentwicklung: 1. Bochumer TOSD Konferenz - Pradtke GmbH

TIME IS THE NEW FRAMEWORK
4 months ago

KI-gestĂŒtzte Softwareentwicklung braucht Zeitorientierung - statt neuer Frameworks

Die Software-Entwicklung als Disziplin steht, methodisch wie technologisch, vor großen Herausforderungen. Viele Frameworks fĂŒr die Organisation der Software-Entwicklung, allen voran Scrum, haben letztlich nie die Wirkung entfaltet, die sich viele erhofft haben. Darauf deuten auch die wenigen belastbaren Studien hin. Es ergibt sich ein „Organizational Drifting“: Prozessuale Anpassungen fĂŒhren dazu, dass sich die Frage stellt, ob das, was praktiziert wird, ĂŒberhaupt noch Scrum ist. Der Einsatz von KI-gestĂŒtzter Codegenerierung wiederum verĂ€ndert derzeit die Software-Entwicklung nicht nur als Disziplin, sondern auch als Job. Ein viel beobachtetes PhĂ€nomen: Mit KI entsteht zwar mehr Code, aber es wird nicht mehr Software ausgeliefert. All das haben wir auch bei Pradke in den letzten Jahren er- und durchlebt. Mit immer wieder einer Konsequenz: Uns ist weniger gelungen, als wir uns vorgenommen haben. Das hat uns dazu gebracht, grundsĂ€tzlich zu hinterfragen, wie wir Software-Entwicklung organisieren.Seit Herbst 2025 haben wir, in enger Zusammenarbeit zwischen Niels PflĂ€ging von Red42 und unserem CTO Sebastian Kubsch, Software-Entwicklung neu gedacht und neu gemacht: Mit Zeit- statt KapazitĂ€tsorientierung, als Single-Piece-Flow-System statt im Batch-Processing. Die Resultate sind bereits in der Zwischenbilanz ziemlich beeindruckend: Im VerhĂ€ltnis zur vorherigen Vorgehensweise – Scrum-ish in Verbindung mit OKR – hat sich der Output vervielfacht: Ein Entwicklungsprojekt, dessen Umsetzungszeit zuvor auf mindestens vier Jahre geschĂ€tzt wurde, haben wir in sechs Monaten realisiert. Bei gleicher TeamgrĂ¶ĂŸe und ohne Abstriche. Wir haben KI in unsere Arbeitsprozesse integriert, ohne mit den systemischen „Slopware“-Schattenseiten leben zu mĂŒssen. Alle bei Pradtke wissen genau, wo wir in der Entwicklung gerade stehen und welche nĂ€chsten Features wann ausgeliefert werden. Überschaubare Tagwerke erzeugen fĂŒr EntwicklerInnen das Erleben von Wirksamkeit und Sicherheit. Das ist toll – und das ist TOSD: Timeoriented Software-Development Dazu haben Niels PflĂ€ging und AndrĂ© Pradke bei Pure Quhr sprechen dĂŒrfen. Den Teilnehmenden gebĂŒhrt unser Dank fĂŒr das Interesse und die lebhafte Debatte. Wenn Du Lust hat, mit uns gemeinsam entlang von TOSD zu arbeiten, laden wir Dich herzlich ein, uns kennenzulernen und Dich zu bewerben!

KI-gestĂŒtzte Softwareentwicklung braucht Zeitorientierung - statt neuer Frameworks
5 months ago

Inside aedifion - New Office and the aedifion Housewarming Party

More than eight years after our founding, our team is growing—and so is our office! While hybrid working is part of our DNA and our team is spread across Cologne and all over Germany, one thing became clear: our beautiful headquarters at Cologne's iconic Friesenplatz could no longer accommodate our 100+ employees.Expanding Our HorizonsIn addition to our iconic second-floor office on Hohenzollernring, we now rent inspiring new spaces on the 11th, 12th, and 14th floors of the same building. This expansion isn't just about square meters—it's about creating an environment that matches our ambitions and supports our team's diverse working styles.What awaits us in our new workspace? The new floors offer:✔ Open spaces for vibrant collaboration✔ A number of two-person offices for focused work✔ Two large conference rooms—one with a panoramic view of the city✔ Cozy nooks and creative retreats for inspiration and flow✔ Ergonomic workstations with height-adjustable desks✔ Modern kitchen and bathroom facilities✔ Lots of plants and colorful design elements for a feel-good atmosphereA Housewarming Party for the BooksTo celebrate this milestone, we threw a housewarming party that brought together our entire team, their families, and friends. The evening was filled with highlights that made it truly unforgettable:🍖 A BBQ buffet that kept everyone fueled and happy throughout the evening, with delicious food that brought colleagues together around shared tables.🌅 Sunset drinks on the roof terrace offering stunning views over Cologne as the golden hour painted the city skyline—a perfect backdrop for toasting to new beginnings.✹ A magic show that added an extra touch of wonder and entertainment, delighting team members and their families alike.As colleagues, partners, and friends explored the new floors, the atmosphere was electric. Music filled the air, laughter echoed through the halls, and conversations flowed as freely as the drinks. The mix of open collaboration spaces, intimate meeting nooks, and that spectacular rooftop terrace gave everyone a taste of the exciting possibilities our expanded workspace offers.A Space That Grows With UsThis expansion represents more than just additional square meters—it's a testament to aedifion's growth journey. From our founding to becoming a team now of over 100 professionals driving innovation in the PropTech space, we've stayed true to our mission of making buildings smarter, greener, and more efficient.The new workspace embodies our values: collaboration spaces that spark innovation, quiet zones that enable deep focus, and design elements—from plants to panoramic views—that prioritize well-being. Every corner reflects our commitment to creating an environment where our team can thrive.

Inside aedifion - New Office and the aedifion Housewarming Party
5 months ago

Ein Setup genau wie Du es willst

Bei uns findest Du Ruhe zum Coden, Space fĂŒr Ideen und alles dazwischen. So wie Du am besten arbeitest, passt’s bei uns. Und weil wir wissen, dass das Leben nicht einfach stoppt, nur weil wir arbeiten, haben wir zum Beispiel auch ein Eltern-Kind-Zimmer im Angebot.Bring mit, was Dich bewegt – wir kĂŒmmern uns um den Rest.Alle unsere Benefits, die Dich dabei unterstĂŒtzen, Dein Ding zu machen, gibt es natĂŒrlich zum Nachlesen auf unserer Karriereseite. Aber wir haben noch viel mehr zu bieten. Was, das zeigen wir Dir hier in unserem Video. Schau mal rein!

Ein Setup genau wie Du es willst