Soll das Gehalt in die Jobanzeige?
Hiring
April 1, 2021
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Soll das Gehalt in die Jobanzeige?

Barbara Oberrauter-Zabransky
Barbara Oberrauter-Zabransky
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Es ist in Bewerbungsprozessen oft die Gretchenfrage: Das Gehalt. In Österreich bereits seit 2011 verpflichtend, scheuen sich manche Arbeitgeber*innen dennoch weiterhin, eine fixe Summe in ihrer Stellenanzeige zu nennen – auch im IT-Bereich.

Das birgt allerdings die Gefahr, talentierte Entwickler*innen abzuschrecken, zeigen aktuelle Studien: So ist das Gehalt für Developer der wichtigste Grund, einen Job anzunehmen oder zu behalten - noch vor Arbeitszeit und -bedingungen, zeigt der Developer Report 2019. Für fast die Hälfte aller Developer war Unzufriedenheit mit dem Gehalt auch der Grund für den letzten Jobwechsel.

Das bestätigen auch die Ergebnisse einer Studie des Recuiting-Unternehmens Softgarden: Wenn in einer Stellenanzeige das Gehalt genannt wurde, wählten drei von vier Bewerbern die Anzeige mit der Angabe aus. Das heißt: Eine konkrete Gehaltsangabe ist die erste Voraussetzung für eine erfolgreiche Stellenanzeige.

Als Orientierungshilfe, welche Gehaltsspanne für Developer angemessen ist, dient das Salary-Tool von WeAreDevelopers: Hier können sowohl Jobsuchende als auch Arbeitgeber*innen mittels unterschiedlicher Kriterien ermitteln, welches Gehalt angemessen ist, und das je nach Berufserfahrung, Programmierkenntnissen, Standort und Jobbezeichnung.

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Auch der Developer Report liefert erste Einblicke in die Frage, welches Gehalt für Entwickler*innen angemessen ist: In Wien starten entsprechende Löhne bei rund 35.000 Euro im Jahr und bewegen sich bis hin zu 49.000 Euro brutto jährlich für mid-level Entwickler*innen. Developer mit mehr Erfahrung können mit 50.000 bis 76.000 Euro brutto im Jahr rechnen, zeigt der Report, während hoch spezialisierte Expert*innen und Manager*innen auch 80.000 Euro oder mehr verlangen können.

5 Gründe für Gehaltsangaben in Stellenanzeigen

Orientierungshilfe

Erste Angaben zur Gehaltsspanne ermöglichen Kandidat*innen eine erste Orientierung, was Arbeitgeber*innen bereit sind zu zahlen. Das allein gibt oft schon den Ausschlag für eine Bewerbung – wenn die Zahlen halbwegs passen.

Kommunikation auf Augenhöhe

Von Bewerber*innen wird oft verlangt, Gehaltswünsche bereits in der Bewerbung offen zu legen. Wenn Unternehmen ihrerseits ebenfalls ihre Gehaltsspanne veröffentlichen, ist eine Kommunikation auf Augenhöhe möglich – und keiner fühlt sich vom anderen über den Tisch gezogen.

Erhöhte Transparenz

Developer legen großen Wert auf transparente Bewerbungsprozesse und wollen alle wichtigen Informationen schon in der Stellenanzeige finden. Selbst wenn Unternehmen vorab keine Gehälter preisgeben wollen, finden sich entsprechende Informationen im Netz – und das oft zum Nachteil der jeweiligen Arbeitgeber*innen.

Geringere Abbruchraten

Wer in der Jobanzeige alles findet, was ihn oder sie interessiert, sieht sich nicht gezwungen, auf anderen Seiten weiter zu recherchieren. Das erhöht die Bleiberate auf der Anzeigenseite – und resultiert im besten Fall die Anzahl der Bewerbungen.

Mehr Bewerbungen

Studien zeigen es wieder und wieder: Wer bereits in der Stellenanzeige eine mögliche Gehaltsspanne angibt, kann mit mehr Bewerbungen rechnen als Arbeitgeber*innen, die sich diesbezüglich in Schweigen hüllen. Schließlich wissen damit beide Seiten, womit sie zu rechnen haben – und das ist der Beginn einer gleichwertigen Arbeitsbeziehung auf Augenhöhe.

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